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Berichte 2014

DRC · BEZIRKSGRUPPE DÜSSELDORF · WEIHNACHTSFEIER 2014

Alle Jahre wieder…  

… hieß es auch in diesem Jahr in der DRC Bezirksgruppe Düsseldorf, denn es wurde wieder einmal zur alljährlichen Weihnachtsfeier – diesmal im „Haus Broicherdorf“ in Kaarst – geladen. Ein sehr harmonischer, stimmungsvoller Abend, der seitens des Vorstandes und der Trainer genauso liebevoll vorbereitet wurde, wie man dies das ganze Jahr über aus den vielen Kursen und Trainingseinheiten kennt. Nach einer kurzen, knappen aber nicht minder sympathischen Begrüßung durch die 1. Vorsitzende der DRC BZG Düsseldorf Antoinette Heckmann und einem gemeinsamen Geburtstagsständchen für eines der Mitglieder, war es dann an der Zeit, sich im Rahmen einer „kleinen Bescherung“ bei den einzelnen Trainern zu bedanken und was hätte sich als kleines Dankeschön nicht besser eignen können, als ein mollig warmes Oberteil für die kalten Tage auf dem Trainingsgelände… Die einzelnen Trainer sind auf dem Gelände also ab sofort an den unverwechselbaren Fleece-Oberteilen im DRC-Look mit besticktem DRC-Logo auf der Rückenpartie zu erkennen. Also Vorsicht!!!… erst immer auf’s Oberteil gucken, bevor man sich mit jemandem anlegt :-)
Nach bereits erwähnter Begrüßung und den obligatorischen Standardzeremonien kam es dann in geselliger Runde zu den wirklich essentiellen Dingen des Abends: Der Speise- & Getränkekarte!!! Und auch da hatten unsere Planer – bei der Auswahl der Lokalität – im Vorfeld wieder ganze Arbeit geleistet. Die servierten Gerichte von leckeren Salaten, über Schnitzel in allen Variationen bis hin zu saftigen Steaks und köstlichen Desserts… da blieben absolut keine Wünsche offen und die vielen knurrenden Mägen waren mit einem Mal Geschichte.
Das wirklich schöne an einem solchen Abend ist und bleibt aber das Treffen von Freunden und Bekannten, die ohne Gummistiefel, ohne Trainingsequipment, ohne Hundepfeifen um den Hals und ohne Outdoor-Look plötzlich so ganz anders aussehen, als bei den gemeinsamen Stunden auf dem Trainingsgelände. Es wird geherzt, gedrückt, gequatscht, gelacht, gefachsimpelt… und man hofft insgeheim, dass ein solche Abend nicht so schnell endet. Es geht doch eben nichts über ein gutes Essen und gute Gespräche. Vor allem auch das „zusammen Lachen“ über das ein oder andere Trainings-Mißgeschick kam nicht zu kurz und im Zeitalter der sozialen Medien war es auch witzig und interessant, die Freunde der eigenen Freundesliste auch wirklich endlich mal „in natura“ zu sehen!
Für uns persönlich war es – als relativ neue Mitglieder – die erste DRC Weihnachtsfeier und obwohl so ein schöner Abend immer schrecklich schnell vorbei ist, freuen wir uns jetzt schon auf die nächste Feier im kommenden Jahr. Wenn wir dann hoffentlich mit Stolz berichten können, dass unser Golden-Retriever nun endlich dann doch auf den „Komm-Pfiff“ hört und wir die „Begleithundeprüfung“ erfolgreich bestanden haben. Bis dahin bedanken wir uns an dieser Stelle noch einmal ganz recht herzlich für die schöne Weihnachtsfeier, die kleinen Präsente für „Hund & Herrchen“ und vor allem aber auch für die kompetente und liebevolle Betreuung während des ganzes Jahres (… natürlich auch im Namen unseres besten Freundes „Luke“). Wir wünschen allen ein schönes Weihnachtsfest, alles erdenklich Liebe & Gute für 2015 und allzeit immer genug Leckerchen in der Jackentasche…   

Marcus Schmidtsiefen
Im Dezember 2014


Wesenstest am 06.12.2014 in Willich

Wesen oder Unwesen???
Zur Klärung dieser Frage fanden sich am Nikolaustag 2014 9 Retriever, begleitet von ihren 2beinigen Bezugspersonen, auf dem Trainingsplatz in Willich der BZG Düsseldorf ein. Als Richter war Klaus Karrenberg eingeladen, assistiert von der Wesensrichteranwärterin Birgit Winkmann. Nach einer freundlichen Begrüßung durch die Sonderleiterin und den Richter konnten wir bei kühlem, aber glücklicherweise trockenem Wetter beginnen. Herr Karrenberg nahm sich viel Zeit zum Erklären des Ablaufs und verstand es mit seiner humorvollen Art, zumindest bei den Zweibeiner das Nervositätslevel in wenig herunterzufahren.
Gelungene Organisation! Jeder hatte etwas zum Büfett beigetragen und die Heizung im Zelt sorgte zusammen mit den heißen Getränken und dem leckeren Chili dafür, dass wir uns zwischendurch immer wieder aufwärmen konnten.
Auf den Prüfstand kamen 9 Hunde, mit 3 Rüden/6 Hündinnen, 8 Golden/1 Labbi war ein deutlicher Golden-Mädchen-Überschuss zu verzeichnen. Fast alle zeigten zunächst deutliches Interesse für das Wesen des Platzes, sind doch Maulwurfshügel, Mauselöcher und Kaninchenbauten unwiderstehliche Verlockungen für jeden anständigen Retriever (Jedenfalls wenn keine Schlammbademöglichkeit angeboten wird!). So konnte beim Bewertungspunkt „Ausdauer beim Verfolgen von Zielen“ schon vorzeitig manches Kreuzchen erarbeitet werden.
Da konnte der Prüfungsteil mit den akustischen und optischen Reizen nicht immer mithalten, wenn gleich die Düsseldorfer Riesen-Kuschel-Kuh, vom Richter plötzlich zum Leben erweckt, für kurzzeitiges Erschrecken sorgte. Aber nicht nachhaltig – alle ließen sich heranführen und ein paar Mutige wollten sie für häusliche Verwendung mitnehmen oder gleich zerlegen. Gemein, dass Herr Karrenberg sie nicht herausrücken wollte!
Nach jeder Prüfung nahm sich Herr Karrenberg viel Zeit, um zu erklären, was er beobachtet hatte und wie es einzuordnen war. So erhielt jeder Hundeführer wichtige Informationen über Stärken, aber auch Schwächen seines Hundes und bekam Ratschläge, wie durch entsprechendes Training Verhaltensproblemen gezielt begegnet werden könnte.
Zwischendurch sorgte er für Heiterkeit und Auflockerung mit nicht ernst gemeinten Begründungen wie: „Diese Hündin ist eindeutig schussscheu. Sie hat sich unverzüglich dem Schützen genähert mit der Absicht, ihm die Waffe zu entwenden und ihn so an weiteren Schüssen zu hindern!“
8mal gab es die ersehnte „Wesens-TÜV-Plakette“ in die Ahnentafel (bzw. Leistungsheft) und für jeden einen ausführlichen Bewertungsbogen zum Nachlesen. Eine Hündin konnte heute leider den Test nicht bestehen.
Am Schluss kamen wir in der einsetzenden Dämmerung noch zu einem Gruppenfoto zusammen. Den Hunden war allerdings anzumerken, dass ihnen eine Runde Gruppentoben oder Gruppenbuddeln lieber gewesen wäre!

Christine Usedom mit Olivia of Golden Summerby


Begleithundeprüfung am 03.10.2014 in Willich

Bei strahlendem Sonnenschein und noch sehr angenehmen Temperaturen war es soweit, die BHP Teil A+B der BZG Düsseldorf fand in Willich statt. Insgesamt gingen 10 Hunde, 4 Labradore, 3 Golden und 3 Flats im Teil A sowie 8 Hunde im Teil B an den Start.

Nach Abgabe der Papiere, Kontrolle der Chipnummern und einer herzlichen Begrüßung durch die Sonderleitung Sylvia Pieschel und der Richterin Helmie Habeth, ging es mit Teil A auf dem Trainingsgelände in Willich los.

Nach und nach wurde jedes Mensch/Hund Team geprüft und 9 von 10 Teilnehmern konnten den Teil A mit guten und sehr guten Ergebnissen bestehen. Nochmals Glückwunsch an alle!

Gegen Mittag wurde es sommerlich warm und eine Pause mit leckeren Salaten, Frikadellen, Kuchen und Getränken hat allen Teilnehmern und vor allem Helmie und Sylvia wieder Kraft gegeben. Gut gestärkt ging es in die Nachbarstadt Kaarst, wo der Teil B der Prüfung stattfand.

Alle 8 Teams die den Teil B ablegen wollten, waren gutgelaunt und gespannt was uns in dem gut besuchten Park so alles erwartet. Egal ob Jogger, Kinder, gespielte Betrunkene die die Hunde anrempelten, frei laufende Hunde oder das Ablegen und außer Sicht gehen, war für die Hunde kein Problem. Alle 8 Hunde haben den Teil B mit Bravour bestanden.

Zurück auf dem Trainingsgelände bekamen alle Teilnehmer ihre Urkunden überreicht.
Insgesamt war es ein schöner, harmonischer und entspannter Prüfungstag.

Ich möchte mich auch im Namen der anderen Teilnehmer noch herzlich bei der Sonderleitung Sylvia Pieschel und der Richterin Helmie Habeth für den perfekten Ablauf und das faire Richten bedanken.

Ines Mainka mit My Hunting Blizzard Amila


Fotos von der Dummy A am 17.09.2014 in Willich

<<klick hier>>

Vielen Dank liebe Ruth für die schönen Fotos !!


36°C und es wird noch heißer…
- Begleithundeprüfung in Willich – Schiefbahn am 19.07.2014 -

Als wir um halb acht ins Auto einsteigen sind schon 26°C. Das kann ja „heiter“ werden. Meine erste Prüfung beim DRC. „Hunde müssen im Auto verbleiben bis sie an der Reihe sind“ stand in der Anmeldebestätigung. „Hoffentlich gibt es Parkplätze im Schatten“, denke ich. Ich kenne das Gelände nicht. Die Platzbesichtigung war während meiner Arbeitszeiten. Als wir ankommen kein Schattenplätzchen weit und breit… „Hoffentlich bekomme ich eine frühe Startnummer“. Die Regel, dass mit dem jüngsten Rüden gestartet wird und mit der ältesten Hündin aufgehört ist mir unbekannt. Wir sind die Letzten, Startnummer acht… Inzwischen sind schon 28°C. Das fängt ja gut an.

Aber um nervös zu werden ist es einfach zu heiß. Ich gucke mir erst mal die Leute an und helfe beim Zeltaufbauen. Alles ist perfekt organisiert. Essen, Trinken, Wasser für die Hunde und Sitzgelegenheiten im Schatten im Überfluss; jeder hat seinen Beitrag geleistet. Alle sind freundlich und aufgeschlossen. Ich habe die eine oder andere Prüfung in der Vereinszeitung verfolgt und bin daher verwundert, wie viele Flats heute da sind. Der gelbe Labrador und der Golden-Retriever stechen richtig heraus aus den sechs Schwarzen.

30°C als wir anfangen. Für die Richterin Helmi wird ein Sonnenschirm aufgestellt, der aber nur einen so winzigen Schattenfleck wirft, dass er bald als Schattenspender für die Platzablage der Hunde zweckentfremdet wird. Spätestens da wird klar, dass Helmi den härtesten Job des Tages hat. Respekt und vielen Dank für diese Leistung.

Die Prüfungen laufen etwas schleppend. Den Hunden ist anzusehen, dass sie es für eine äußerst fragwürdige Entscheidung ihrer Führer halten bei nunmehr 35°C auf und ab über den Platz zu laufen. Einem Team wurde das Wetter dann leider auch zum Verhängnis. Aber wer kann die mangelnde Bereitschaft bei diesen Temperaturen in der Sonne sitzen oder liegen zu bleiben nicht verstehen?

Die Zeit bis wir dran sind vertreibe ich mir mit leckeren Frikadellen und Brötchen vom Büffet. Auch ein Sekt und ein selbstgemachter Johannesbeerlikör sind dabei. Die Hitze, das Essen, der Alkohol… Langsam werde ich ungeduldig und ein bisschen übermütig. Als die 13 Monate alte „Ronja“ mit ihrem Frauchen eine hervorragende Prüfung läuft, philosophieren die anderen darüber, dass der Tagessieger ja nun wohl feststehe. „Ha“, denke ich (und hab es wohl auch laut gesagt), „Ihr habt Lilly ja noch nicht gesehen.“

36°C. Endlich sind wir dran. Aber so einfach ist es dann doch nicht. Ein Spaziergänger hat einer der Teilnehmerinnen berichtet, dass auf der Nachbarweide ein totes Fohlen läge. Wie furchtbar. Meine Freundin erklärt sich bereit hinzufahren und nach dem Rechten zu schauen. In dieser Ungewissheit und ohne seelischen Beistand treten Lilly und ich die Prüfung an. Helmi fragt mich ob wir nach dem „Stuhl“ trainiert hätten. Ich schaue sie an wie ein Auto und hab keine Ahnung wovon sie redet. Daraufhin erklärt sie mir, was sie von mir erwartet. Ich bin erleichtert. Das können wir. Lilly ist toll. 36°C – na und? Die einzigen Fehler mache ich. Erst stapfe ich ihr auf den Fuß und dann zeige ich ihr nicht an, wo ich den Vorsitz erwarte… Inzwischen ist auch meine Freundin wieder da. Das Fohlen ist beileibe nicht tot. Es ist frisch geboren. Welch ein Glück!

Nach einer kurzen Pause machen wir uns mit sechs Teams auf nach Kaarst zum Teil B. Helmi meint es gnädig und es geht zügig voran. Ich erkläre mich bereit den Betrunkenen zu spielen und hab die Lacher auf meiner Seite. Alle sechs bestehen den B-Teil. Nach der Abschlussbesprechung sind alle erschöpft und machen sich auf den Heimweg. 37°C - Sylvia hat es festgehalten. Und wir, wir verlassen die Prüfung mit einem Schuh weniger und ohne unsere Papiere, aber mit Lust auf mehr: Mehr Sommer, mehr Hundesport und mehr DRC.

Marco Gebert mit "Lilly"


Fotos vom Schnupperworkingtest am 31. Mai 2014

Ein KLICK auf die Bilder und ihr gelangt jeweils zu ein Fotoalbum ;-)


BHP am 3. Mai 2014 in Willich

Am ersten Samstag im Mai hatte die BZG Düsseldorf zwölf Menschen mit ihren Hunden zur BHP/A eingeladen. Alle sind gekommen und haben bestanden.
Das Wetter war perfekt und das Mittagsbuffet reichhaltig. Die Sonderleitung hatte die disziplinierte Truppe im Griff und mit wenigen Ermahnungen dafür Sorge getragen, dass vom ersten bis zum letzten Prüfungsgespann eine angenehme Atmosphäre gegeben war.

Es gab nicht nur Menschen als Zuschauer – das eingezäunte Prüfungsgelände ist sehr naturbelassen und beherbergt viele Tiere (manch Jäger wäre froh über diesen Niederwildbesatz) – wir staunten trotzdem nicht schlecht, als sich eine ganze Gänsefamilie zu uns gesellte. Diese wurde höflich gebeten, doch etwas Abstand zu halten und dabei sprangen dann auch die Kaninchen von den vorderen auf die hinteren Ränge.
Mann des Tages war für mich der Schütze. Nicht nur das er prima geschossen hat, sein Betätigungsfeld war sehr vielfältig. Unterstützung bei der Anmeldung, Auf- und Abbau des Buffets, stets freudig in der Menschengruppe, Fotograf und herzlicher Gratulant.
Obendrein seelischer Beistand der Sonderleiterin, welche doch arg bei jedem Prüfling mitgefiebert hat.

Richterin Dietlinde Titt hat es fast geschafft mich vergessen zu lassen, dass ich mit meiner Hündin eine Prüfung laufe. Aber auch nur fast! Mit Startnummer Sieben war ich nach der Mittagspause dran und hatte mir alle Beurteilungen der vorherigen Gespanne aufmerksam angehört. Es hat mir geholfen.
Frau Titt hat über Jahrzehnte in vielen Funktionen (als Hundeführerin, Züchterin, Ausbilderin, Wurfabnahmeberechtigte, Jägerin, Mensch etc.) unzählige Menschen und ihre Hunde in unterschiedlichen Situationen gesehen. Von diesem Erfahrungsschatz profitiert sie und ließ dies bei der Beurteilung des Teams in dieser Prüfung einfließen, ohne dabei zu verurteilen. Abgesehen von der Beurteilung in offener Runde gab es für jeden noch Worte unter vier Augen. Ich glaube sie hat diese Gruppe gerne gerichtet. Zumindest vermittelte es ihr Gesichtsausdruck.

Danke an alle, die in irgendeiner Form an dieser Prüfung beteiligt waren und alles Gute wünscht

Katrin mit Frida  


Dummy-Parcours-Seminar für Anfänger mit Angelika Theuerkauf am 7.4.2014 in Willich

Pferde? Fehlanzeige... Und auch Hindernisse gab es nicht auf dem schönen Platz in Willich. Dafür wunderbare Herausforderungen in Form von durchdachten "Übungsstationen". Und Profi-Tipps zu sehr schön arbeitenden Hunden. Und diesmal stimmte sogar das Wetter - als wir im letzten Jahr am entsprechenden Seminar für Schnupperer teilnahmen, endete alles im heftigsten Gewitter (und Gewitter ist so gar nicht meins...).

Doch wie geht das jetzt eigentlich - Parcours? 

Für alle die, die noch nicht in den Genuss dieses neuen, von Angelika Theuerkauf mit all ihrer Erfahrung sehr durchdacht konzipierten Seminars gekommen sind: Die "Stationen" sind durchnummeriert. Und damit unsere lieben Vierbeiner nicht an Station 3 schon wieder alles vergessen haben, was sie an Station 1 noch wussten, bauen die Übungen nicht nur aufeinander auf, sondern werden zur Festigung wiederholt. Bei uns "Anfängern" jeweils die vorhergehende Aufgabe, das heißt erst Aufgabe 1 und 2, dann 2 und 3 usw. Gearbeitet wurde immer in Gruppen à zwei Teams.

Und was für Aufgaben gab es jetzt? Für die Hunde fing es direkt mit Warten an - sprich: Steadiness war gefragt. Ich muss jetzt nichts dazu sagen, welcher Hund zuerst einsprang (seufz)... Schuss, es fielen zwei Markierungen, die von den Hundeführern geholt wurden. Danach Fußarbeit durch Stangen und Hunde nacheinander abrufen. 

Aufbauend durften in der nächsten Übung vor allem die Hunde arbeiten: Schuss, Mark in ca. 60 m Entfernung, der erste Hund holt, für den zweiten wird an der Stelle nochmal ein Dummy ausgelegt. Danach wurde getauscht, so dass beide Hunde beide Varianten gearbeitet hatten. 

Es folgte eine Doppelmarkierung, kurz-lang geworfen, und der erste Hund musste jeweils das Dummy arbeiten, das näher lag (Tauschgefahr!).

Danach ging es weiter um die Markierleistungen der Hunde und wieder ums Tauschen: Memory Mark: Nach Schuss und Werfen des Dummys gingen wir ca. 30 m weiter, von dort aus wurden die Hunde geschickt. Unabhängig von der Tauschgefahr war es auch ein guter Konzentrationstest für die Hunde, dass zu dieser Zeit Teilnehmer einer anderen Gruppe eintrafen.

Als nächstes folgte eine Suche, vor der ein Mark geworfen wurde. Der erste Hund ging in die Suche, der zweite durfte die Markierung arbeiten, danach wurde getauscht.

Die letzte Aufgabe war ein beschossenes Mark in ca. 80 m Entfernung, bei dem auf dem Rückweg eine Verleitung in den Laufweg des Hundes geworfen wurde. Dieses Dummy durfte dann der zweite Hund arbeiten, bevor getauscht wurde. Der süßen Cannelle fiel es sooo schwer, sich nicht verleiten zu lassen, dass sie einen großen Bogen laufen musste, um sich selbst am Tauschen zu hindern... ;-)

Vielen Dank an Angelika Theuerkauf für dieses tolle Seminar und ihre guten Tipps, es fällt mir bei ihr sehr leicht, sie anzunehmen! Und auch ein ganz großes Dankeschön an Antoinette Heckmann für die Organisation und an Kerstin Winkler für die tatkräftige Unterstützung (Vorsicht, Günter, Kerstin kann jetzt sehr gut schießen ;-) ) sowie an den "Sonderhelfer" Gerd, der uns tatkräftig beim Verleiten unterstützte.

Die Hunde, alle zwischen 11 und 22 Monaten alt, haben toll gearbeitet, und es war eine sehr nette Truppe. Dank Kerstins Einsatz hatten Amy und ich die Ehre, mit Antoinette (die auch endlich mal selbst teilnehmen konnte) und Cannelle ein Team zu bilden - das hat viel Spaß gemacht!

Für mich persönlich hat sich der Seminartag sehr gelohnt und hat mir viel Freude gemacht - als Standortbestimmung und Bestätigung, dass wir bei unserem tollen "Heimtrainer" Ulrich Küppers (danke!) schon viel lernen durften ebenso wie als Anreiz, an bestehenden "Baustellen" weiter zu arbeiten. Und auch wenn unsere Amy nie so schnell reinkommen wird wie sie rausgeht und das sicherlich jeder Hundebesitzer völlig "objektiv" so sieht: Ich bin sehr stolz darauf, wie gut sie sich entwickelt hat.

Angelika sagte, es soll ein Seminar geben, das auf dieses aufbaut... Darauf freue ich mich schon!

Katja Hickstein mit Amy (Breezes of Zanzibar Amazing Amber)



 

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